Leistungen

Eine optimale fachärztliche Versorgung setzt eine gute und moderne Diagnostik voraus. Wie dürfen wir Ihnen helfen?

Von der Diagnostik und Therapie aller HNO-Erkrankungen über operative Leistungen, die allergologische Diagnostik mit individuell abgestimmter Immuntherapie (AIT) hin zur psychosomatischen Versorgung chronischer HNO- spezifischer Symptome und Krankheitsbilder bieten wir unseren Patienten das vollständige Leistungsspektrum der modernen Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde – mit moderner Medizintechnik und hoher Kompetenz.

Ton- und Sprachhörtest

Retrocochleäre Diagnostik (BERA)

Mittelohrdruckmessung | Tympanometrie

Otoakusitische Emissionen

Tinnitusdiagnostik

Neugeborenen Hörscreening

Schwerhörigkeiten sind ein vielfältiges Problem im Alltag: Der Partner beschwert sich, dass der Fernseher zu laut ist. In größerer Runde versteht man nicht mehr richtig, was die anderen sagen. Im Meeting muss man immer häufiger nachfragen und bekommt die wichtigen Informationen nicht mehr mit. Ist es wirklich Zeit für ein Hörgerät?

Die Anzahl unbehandelter Patienten mit einer Innenohrschwerhörigkeit ist hoch, ein Hörgerät wird -im Gegensatz zur Brille- häufig auch aus modischen Gründen- abgelehnt.  So gewöhnt man sich über Jahre an das schlechte Hören.

Ein gutes Gehör ist jedoch einer der wichtigsten Faktoren für unsere Kommunikation und damit für unser soziales Leben. Das schlechte Hören führt zu Einschränkungen im Alltag und leider oft auch zum zunehmenden Rückzug aus Aktivitäten, an denen wir früher gern teilgenommen haben. Hörgeräte können hier dank modernster Technik oft kleine und große Wunder bewirken.

Mit verschiedenen Hörprüfungen und Untersuchungen stellen wir fest, wie man Ihr individuelles Hörproblem am Besten behandeln kann und unterstützen Sie auf dem Weg zu einem besseren Gehör.

Verschiedene Störungen des Gleichgewichts werden als Schwindel zusammengefasst. Das Gehirn kann die übermittelten Informationen der verschiedenen Sinnesorgane nicht miteinander in Einklang bringen. Es kommt zu Dreh- oder Schwankgefühlen, Übelkeit, Erbrechen, Fallneigung oder Verlust der Raumorientierung. Eine mögliche Ursache ist eine fehlerhafte Funktion des Gleichgewichtssinnes, insbesondere wenn das Hören mit beeinträchtigt ist. Mittels computergestürzter Diagnostik lokalisieren wir den Ort der Störung und können so die Therapie einleiten.

Ihr Kind schnarcht, zeigt am Tage eine verstärkte Mundatmung und ist gehäuft erkältet oder dauerhaft verschnupft? Viele Kinder leiden an einer vergrößerten Rachenmandel („Polypen“). Oft führen die kindlichen Polypen zu Belüftungsstörungen im Mittelohr, es kann zu Ansammlung von Flüssigkeit hinter dem Trommelfell (Paukenerguss) kommen. Kommt es dadurch zu einem reduzierten Hörvermögen, können Probleme mit der Sprachentwicklung folgen.

Nur wenn es durch eine konservative (medikamentöse) Behandlung nicht zur Besserung der Beschwerden kommt, kann eine Operation notwendig werden.

Als Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet.

Die allergische Rhinitis ist eine in Europa weit verbreitete Erkrankung, welche etwa 10-15 % der Bevölkerung betrifft. Bei Symptomen wie Nasenlaufen, Nasenatmungsbehinderung, Niesen, juckenden und tränenden Augen, liegt in vielen Fällen eine saisonale Inhalationsallergie vor. Eine Pollenallergie (Heuschnupfen) oder eine Allergie gegen Frühblüher wie z.B. Hasel, Erle, Birke oder Esche, steht einer Allergie mit ganzjährigen Symptomen gegenüber. Dies kann auf eine Milben-, Hausstaub-, Schimmelpilz- oder Tierhaarallergie hinweisen.

Wir diagnostizieren allergische Beschwerden mit Hilfe der gängigen etablierten allergologischen Testverfahren (Prick | Scratch | Epicutan | nasale Provokation | RAST) und therapieren symptomatisch-medikamentös oder durch eine individuell angepasste spezifische Immuntherapie (AIT) in Spritzen (SCIT)- oder Tropfenform (SLIT).

Nasenatmungsbeschwerden

Eine verstopfte Nase kennt jeder. Sie behindert die Atmung im Alltag, beim Sport, beim Einschlafen oder stört den Nachtschlaf. So kommt es mitunter zu Konzentrationsproblemen, Leistungsminderung, Ein- und Durchschlafstörungen, aber auch zu gehäuften Kopfschmerzen. Gelegentlich kommt zu einem dauerhaften Druckgefühl im Gesicht eine Riech- / Geschmacksverminderung dazu.

Ein gestörte Nasenatmung kann viele Ursachen haben. Viele Erkrankungen im Bereich der Nase lassen sich medikamentös behandeln. So liegt bei einer stetig wachsenden Patientenzahl eine allergische Rhinitis („Heuschnupfen“) vor. Bei anatomisch bedingten Ursachen (etwa vergrößerter Nasenmuscheln oder einer Nasenscheidewandverkrümmung) kann allerdings eine Operation nötig werden.

Chronische Nebenhöhlenentzündung

Die chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Chronisch polypöse Sinusitis (CRS s/c NP) hat eine hohe gesundheitsökonomische Bedeutung. Durch anatomische Engstellen entstehen Störungen der Ventilation und Drainage der Nebenhöhlen, es können sich Polypen ausbilden. Die Behandlung der (chronischen) Sinusitis erfolgt zunächst medikamentös mit Salzwasserspülungen („nasal spa“) und kortisonhaltigen Nasensprays („topische Steroide“) in Kombination mit pflanzlichen Arzneimitteln (z. B. mit Cineol, Myrtol, Primel-Mischungen). 

Im Verlauf der Erkrankung jedoch können rhinochirurgische Eingriffe („Nebenhöhlen-OP“) erforderlich werden, welche in der Regel minimalinvasiv („FESS – functional endoscopic sinus surgery“) schonend und effektiv durchgeführt werden.

Ambulante und stationäre Operationen in allgemeiner Anästhesie („Vollnarkose“) und örtlicher Betäubung, insbesondere zur Verbesserung der Nasenatmung (u.a. mit Radiofrequenztherapie), Sanierung der Nasennebenhöhlen, operative Behandlung des Schnarchens, Kinder-HNO- und kleinere plastische Eingriffe im HNO Gebiet werden in der HNO Klinik im Marienkrankenhaus Hamburg Hohenfelde (Erwachsenen- und Kinderstation, sowie ambulant in der Tagesklinik) persönlich durchgeführt. So sind Diagnostik, Aufklärung, Operation und Nachsorge in einer Hand.

Tumornachsorge

Die Diagnose „Krebs“ stellt immer einen Einschnitt im Leben da. Der an Krebs erkrankte Patient hat oft mit einer Vielzahl an offenen Fragen, Ängsten und Unsicherheiten zu kämpfen. In der Regel erfolgt die erste Behandlung -oft die Operation- in der Klinik. Doch was passiert dann?

Ganz entscheidend für den weiteren Verlauf nach einer Tumorbehandlung ist die sorgfältige, regelmäßige und auch einfühlsame Nachsorge.

In der Tumornachsorge werden wir Sie – in enger und abgestimmter Zusammenarbeit mit der behandelnden Klinik- in regelmäßigen Abständen untersuchen, um den Heilungsverlauf mitzubetreuen, aber auch um eventuell neu auftretende Veränderungen frühzeitig festzustellen.

So bekommen Sie Unterstützung und Sicherheit im Umgang mit dem Krebs.

Kopf-Hals-Weichteile | Speicheldrüsen | Nasennebenhöhlen

Wir sind nach DEGUM Kriterien ausgebildet.

Krebserkrankungen im HNO-Bereich nehmen zu. Geschätzt wird, dass in Deutschland pro Jahr etwa 50 von 100.000 Einwohnern an Krebs im Kopf-Halsbereich erkranken, weltweit sind Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich heute die sechsthäufigste Malignomerkrankung. 

Frühzeitig erkannt ist der Krebs im HNO-Bereich in vielen Fällen sehr gut behandelbar. Zu den Risikofaktoren für eine Krebsentstehung im Kopf-Hals-Bereich zählen unter anderem das Rauchen, ein regelmäßiger Alkoholkonsum oder virale Infektionen (HPV- Humanes Papillomavirus) und andere. Symptome einer bösartigen Erkrankung im HNO-Bereich können anhaltende Heiserkeit, Schluckstörungen und Schwellungen der Halslymphknoten sein.

Viele bösartige Tumore sind im Anfangsstadium jedoch symptomlos. Sie können allerdings im Rahmen einer gründlichen Untersuchung festgestellt werden. Die HNO Krebsvorsoge ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Gerne beraten wir Sie individuell, welche Zusatzleistungen sinnvoll sind.

„Der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten ist, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides nicht voneinander getrennt werden kann. Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.“ 

Platon

 

Die ganzheitliche Behandlung Ihrer individuellen Beschwerden hat bei uns einen hohen Stellenwert. Insbesondere in der Tinnitus- und Schwindeltherapie, aber auch bei diversen anderen HNO-Erkrankungen spielt die psychische Stabilisierung eine herausragende Rolle. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen das für Sie passende Behandlungskonzept finden.     

Maßnahmen im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung zielen zunächst darauf ab, Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Körper und Seele zu entwickeln. Körperliche Beschwerden können psychische Alarmsituationen verursachen, aber genauso können seelische Belastungs- oder Überlastungsreaktionen zu physischen Symptomen führen.

Diese Interaktionen sind zunächst etwas völlig Normales. Oft ist es jedoch so, daß die psychosomatischen Komponenten von Krankheitsbildern nicht ausreichend gewürdigt werden, und sich die/der Betroffene sehr verloren fühlt, weil für ihre/seine Beschwerden keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.

Die psychosomatische Grundversorgung ist keine Zauberei und auch keine Psychotherapie.

Vielmehr möchten wir versuchen, Ihre Beschwerden und Ihren Leidensdruck gemeinsam richtig einzuordnen, passende Lösungsansätze zu finden und Sie in Notsituationen zu unterstützen.

Auch für Patienten, die bereits einen Psychotherapieplatz in Aussicht haben, bieten wir unsere Hilfestellung in der Übergangszeit bis zum Beginn der Therapie an.

 

Die psychosomatische Grundversorgung wird in der Sprechstunde von Dr. Löber angeboten.

Da die Kapazitäten aufgrund der hohen Nachfrage leider zunehmend begrenzt sind, gibt es außerdem die Möglichkeit, Termine außerhalb der Sprechzeiten auf Selbstzahlerbasis zu vereinbaren. 

 

Sprechen Sie uns gerne an!

Unser Gesundheitssystem befindet sich im Umbruch. Wir müssen lernen und akzeptieren, dass ärztliche Untersuchungen nur im ausdrücklich nachgewiesenen Krankheitsfall von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, nicht aber im Rahmen der Früherkennung.

Die Entscheidung über „notwendig“ und „ausreichend“ wird nicht unbedingt von Ärzten getroffen und berücksichtigt nicht die von Patienten gewünschte Sicherheit! Zur Optimierung der medizinischen Versorgung ist es möglich, im Rahmen von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGel) diese Leistungen dennoch in Anspruch zu nehmen.

Sprechen Sie uns gerne persönlich dazu an!

Sporttauchen in heimischen oder exotischen Gewässern wird immer beliebter. Die Zahl der Sporttaucher, sei es als Beginner oder als langjähriger erfahrener Taucher wächst stetig. Um Tauchunfällen vorzubeugen, werden regelmäßige medizinische Kontrollen empfohlen.

Gerade der HNO Bereich ist mit seinen luftgefüllten Hohlräumen großen Druckschwankungen ausgesetzt und daher beim Tauchen gefährdet. So kann es beispielsweise bei ungenügendem Druckausgleich zu Schäden am Mittel- oder sogar Innenohr kommen.  Häufig kommt es– neben Schmerzen – zu vorübergehenden, selten auch zu bleibenden Hörstörungen oder Schwindel.

In regelmäßigen Abständen und vor jedem Tauchurlaub sollte daher eine HNO-ärztliche Untersuchung zur Tauchtauglichkeit durchgeführt werden.

Unsere HNO Tauchsportuntersuchung wird nach den Empfehlungen der GTUEM e.V., sowie dem Berufsverband der HNO Ärzte durchgeführt. Zum individuell gewünschten Umfang der Untersuchung, zur Erlangung des international anerkannten Tauch-Tauglichkeitszertifikats und zu den damit verbundenen Kosten sprechen Sie uns gerne persönlich an.